Weißt du wie du auf andere wirkst?

Meinen heutigen Artikel möchte ich gerne einem ganz besonderen Menschen widmen. Einer Frau, welche mich wieder daran erinnert hat wer ich bin und wer ich sein kann. Eine Frau, die mein Licht zum Leuchten gebracht und mir vor Augen geführt hat, was mir wichtig ist.

Vor 2 Wochen habe ich mich mit einem Kreis von Frauen zum gegenseitigen Austausch und Inspirieren getroffen. Es war eine wundervolle Runde, jede von uns war auf ihre Art beeindruckend und der Tag ist für uns alle sehr bewegend gewesen. Christina ist mir dabei auf eine ganz besondere Art und Weise aufgefallen. Abgesehen davon, dass sie in meinen Augen bildschön ist, hat mich ihre Ausstrahlung total fasziniert. Ich war von ihrer so lebensfrohen, positiven und mitfühlenden Art und der Leichtigkeit, welche sie versprühte, begeistert. Ich wünschte mir in diesem Moment ein wenig mehr wie sie zu sein, wieder diese Leichtigkeit zu spüren. Ich empfand Christina einfach nur zauberhaft und so authentisch.

Ich freute mich tierisch als ich dann auch noch mitbekam, dass sie bei mir ganz in der Nähe wohnt. Wir haben uns dann vernetzt und die Tage darauf oft miteinander geschrieben, bis wir uns vor ein paar Tagen dann wieder getroffen haben und sie mich besuchte. Was Christina mir geschrieben und später gesagt hat, hat ganz schön was in mir aufgewirbelt. Da ist diese Frau, welche mich wie gesagt total beeindruckt hat und diese Frau sagt über mich exakt das, was ich bei ihr wahrgenommen habe. Ich dachte ich höre nicht richtig. Meint sie wirklich mich? Ich habe eine ganz besondere Ausstrahlung, Aura und Energie? Ich habe einen ganz speziellen Zauber an mir und um mich herum? Ich bin im Umgang und der Kommunikation sehr achtsam und wertschätzend? Wenn ich anfange zu reden über das wofür ich brenne dann komme ich voll in meine Kraft? Ich bin der Hammer und außerordentlich großartig und authentisch?

Da habe ich erstmal gemerkt wie schwer es mir fällt, solche Komplimente anzunehmen und sie zuzulassen. Natürlich wäre ich gerne so und mit all der Heilungsarbeit, der Bewusstwerdung, dem ständigen Reflektieren usw. habe ich das auch oft gehofft, dass es so ist oder irgendwann mal so sein wird. Aber wenn man es dann gesagt bekommt, ist das noch was ganz anderes. Mir kam dann gleich mein oft gesagter Satz in den Sinn: „Man kann in dem anderen nur das sehen und wahrnehmen, was man selbst in sich trägt.“ Ich nehme zunehmend mehr und mehr das Wunderbare in anderen Menschen wahr. Und trotzdem ist es mir schwergefallen, das in mir zu sehen. Ja klar, Ansätze sind vorhanden, irgendwas muss die ganze Arbeit an sich selbst ja auch gebracht haben. Aber so toll wie die anderen, bin ich ja nun auch nicht, eher ausbaufähig. Was mir fehlte war der Spiegel (zumindest der positive Spiegel, den negativen habe ich dagegen oft genug kennengelernt). Und den hat mir zum ersten Mal seit langer Zeit, vielleicht sogar zum ersten Mal in meinem Leben (ich weiß es nicht genau) jemand so deutlich vor die Nase gehalten und mich damit zu Tränen berührt.

Ich glaube Christina geht es auch nicht anders. Auch sie ist sich Ihrer Wirkung überhaupt nicht bewusst. Wir beide sind uns gegenseitig ein so wertvoller Spiegel. Ich habe mich in den letzten Jahren hauptsächlich damit beschäftigt, mich zu hinterfragen, alles in Frage zu stellen, zu reflektieren, zu analysieren was mir meine Gefühle, insbesondere in Beziehung mit anderen Menschen, sagen wollen. Ich habe Innere Kind Arbeit gemacht, geschaut was oder wem noch verziehen werden sollte, Karma auflösen lassen, Ahnenheilung gemacht, Seminare besucht. Ich versuche mich in Vertrauen und Geduld zu üben, an meiner Selbstliebe zu arbeiten und bin irgendwie immer auf der Suche, was ich an mir noch verbessern kann. Bei dieser ganzen Suche habe ich aber eines komplett aus den Augen verloren: MICH und all das Wundervolle was schon längst da ist und vielleicht schon immer da war. All das was richtig und gut an mir ist, all das was jetzt schon perfekt ist und nur darauf wartet in die Welt gebracht zu werden. Ich war die ganze Zeit so sehr damit beschäftigt gewesen, mich der Knöpfedrücker und Arschengel (wie Robert Betz sie liebevoll nennt) bewusst zu werden und meine Schattenanteile zu integrieren, dass ich nicht in der Lage war auch meine lichtvollen Seiten zu erkennen, anzunehmen und zu lieben. Mein eigenes Licht anzunehmen und strahlen zu lassen fällt mir deutlich schwerer als mich meinen negativen Aspekten zu stellen. Christina hat dieses Licht in mir gesehen und mir vor Augen geführt, dass es nicht nur darum geht wer ich einmal sein könnte, sondern vielmehr wer ich bereits jetzt schon bin.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich auf viele Menschen in meinem Umfeld komplett anders wirke. Auch da ist mir durch Christina wieder bewusst geworden, wie wichtig es für mich ist, mit welchen Menschen ich Kontakt habe. Dass Christina mich so sehen konnte, lag daran, dass ich mich bei ihr so geben und zeigen konnte wie ich bin und sein möchte. Sie hat es mir leichtgemacht, mich zu öffnen und aus mir das Beste herausgeholt. Wenn sich Menschen begegnen (und dabei spielt es keine Rolle wie gut oder lange sie sich schon kennen) und auf einer Wellenlänge sind bzw. die gleiche Resonanz haben und sich authentisch begegnen, dann wird ein Raum zwischen ihnen erschaffen, der einfach nur wundervoll ist und magische Dinge hervorbringen kann. Dann erfolgt eine Kommunikation auf Augenhöhe, wo beide gleichermaßen gern dem anderen zuhören (aus reinstem Interesse an diesem Menschen und nicht weil man nur darauf wartet, dass der andere fertig ist, damit man selbst wieder reden kann) als auch sich selbst öffnen und von sich erzählen. Dann entsteht eine unerklärliche Vertrautheit und Verbundenheit.

Diese Art der Begegnung und Kommunikation wird bei mir in letzter Zeit immer mehr und immer wichtiger für mich. Ich bin so dankbar für all die wundervollen Menschen, die mehr und mehr in mein Leben kommen und durch die ich mich selbst wiedererkennen und lieben darf.

Es ist nicht nur wichtig, dass wir alle unser eigenes Licht wiedererkennen und leuchten lassen, sondern dass wir uns auch mit Menschen umgeben, die dieses in uns sehen, es zu schätzen und zu lieben wissen, Menschen, die uns darin bestärken unser Licht noch heller scheinen zu lassen, anstatt es uns zu nehmen. Jede Begegnung ist natürlich wichtig und richtig, denn wie ich ja in meinem letzten Artikel Nichts kommt in mein Leben was mit mir nichts zu tun hat geschrieben habe, möchte uns jede Begegnung etwas über uns sagen, gerade die, die negative Gefühle in uns auslöst.

Ja, es gibt Begegnungen mit Menschen, die können wir uns nicht aussuchen. Wenn es aber um Menschen geht, die ich mir aussuchen kann, Menschen mit denen ich die meiste Zeit verbringe (ich weiß die kann man sich auch nicht immer aussuchen), dann möchte ich mich mit Menschen umgeben, die mir Kraft geben, die mich ermutigen, inspirieren, berühren, mich leicht fühlen lassen, mich zum Lachen bringen, Menschen die mich für das lieben was ich bin, Menschen die authentisch sind, sich mir gegenüber öffnen und Menschen, für die ich genau das auch alles sein möchte und sein darf.

Wie sagt man so schön, wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen. Oftmals können wir gar nicht die sein, die wir wirklich sind, weil unser Umfeld es nicht zulässt.

Ich danke dir von Herzen liebe Christina, dass du es zugelassen und mir einen anderen Blick auf mich selbst ermöglicht hast. Und dass du es mir mit offenem Herzen so gesagt hast.

Wir alle begegnen Menschen, die wir einfach nur wundervoll finden, egal warum. Aber wie oft sagen wir es ihnen? Ich glaube viel zu selten. Wir denken oft es sei nicht nötig, dem anderen zu sagen was an ihm toll ist oder wie er auf uns wirkt, weil er das doch sicher sowieso schon weiß. Wir denken, wenn wir es merken und wissen, weiß der andere es doch erst recht. Aber nein, der andere weiß es in den meisten Fällen nicht. Wir alle sind so voller Selbstzweifel und sehen das Licht immer eher beim anderen als bei uns selbst, so wie auch die Schattenseiten. Wir wünschen es uns natürlich gut und richtig zu sein, aber wirklich dran glauben? Und selbst wenn es uns gesagt wird, fällt es vielen unheimlich schwer, es anzunehmen.

Erst durch den deutlichen Spiegel der mir vorgehalten wurde, fange ich nun an, mein Licht anzunehmen. Und es fühlt sich gerade so befreiend an, diesen ganzen Optimierungsdruck in Zukunft einfach mal etwas sein lassen zu wollen und einfach nur an mir zu genießen, was ich bereits habe. Ich bin gut und richtig so wie ich jetzt gerade bin! Und ich kann auch jetzt schon alles erreichen was ich möchte, kann mein Licht strahlen lassen und in die Welt bringen was mich erfüllt. Ich habe alles was ich brauche und ich bin bereits alles was ich sein möchte.

Eine kleine Bitte zum Schluss: Wenn ihr einem Menschen begegnet, den ihr toll findet, der euch beeindruckt, in dessen Nähe ihr euch wohlfühlt, einen Menschen den ihr sehr schätzt und der euch was bedeutet, dann sagt ihm das bitte. Sagt ihm wie ihr ihn wahrnehmt, was ihr denkt und fühlt. Glaubt mir, in den meisten Fällen weiß der andere nicht wie wundervoll er ist, auch wenn er vielleicht nach außen anders wirkt. Wir haben dabei nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Im besten Falle seid ihr beide der Spiegel füreinander und auch du darfst erkennen, wie wunderbar du bist. Und hört bitte niemals auf, es euch gegenseitig zu sagen.

In diesem Sinne, lasst euer Licht strahlen zusammen mit Menschen, die euer Licht lieben.

Eure Carina

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